Foto / Objektiv
Schärfentiefenrechner
Finde heraus, welcher Bereich eines Fotos scharf ist, wo die Schärfe beginnt und endet, wie groß die gesamte Schärfentiefe ist und wie weit die hyperfokale Distanz reicht – für Vollformat, APS-C, Micro Four Thirds und Smartphone-Kameras.
Schärfentiefenrechner: Die Schärfentiefe ist der Entfernungsbereich, der noch ausreichend scharf erscheint. Sie wird mit den standardmäßigen Formeln für dünne Linsen aus Brennweite, Blende, Fokusentfernung und Zerstreuungskreis berechnet. Der Zerstreuungskreis ist der größte Unschärfefleck, der in einem normalen Abzug noch wie ein Punkt aussieht – ungefähr die Sensordiagonale geteilt durch 1.500. Kleinere Sensoren benötigen daher einen kleineren Zerstreuungskreis. Die hyperfokale Distanz ist die kürzeste Fokusentfernung, bei der der Horizont noch scharf bleibt. Läuft zu 100% lokal in deinem Browser, ohne Datei-Uploads zum Server.
- Kategorie
- Alltagswerkzeuge
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- Kosten
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- Verfügbarkeit
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Scharf von 2,7 m bis 3,3 m
- Schärfentiefe
- 0,6 m
- Vor dem Motiv
- 0,27 m
- Hinter dem Motiv
- 0,33 m
- Hyperfokale Distanz
- 29,8 m
Stelle auf die hyperfokale Distanz von 29,8 m scharf. Dann erscheint alles von der halben Distanz bis zum Horizont scharf. Zerstreuungskreis: 0.03 mm für diesen Sensor.
Schärfentiefe nutzen
Bei Porträts hebt eine geringe Schärfentiefe – von einigen Zentimetern bis zu einigen Dutzend Zentimetern – das Motiv vom Hintergrund ab. Fokussiere auf das nächstgelegene Auge. Blende bei Landschaften und Architektur auf f/8 bis f/11 ab und fokussiere in der Nähe der hyperfokalen Entfernung, damit alles scharf bleibt.
Um Blende und Brennweite eines aufgenommenen Fotos zu überprüfen, kannst du die Einstellungen mit dem EXIF-Viewer auslesen.
Über die Formel hinaus
Die Berechnung setzt eine normale Druckgröße und einen normalen Betrachtungsabstand voraus. Wenn du stark beschneidest oder das Bild auf einem großen Bildschirm bei 100 % ansiehst, nimmt die Schärfe früher ab – plane daher etwas Spielraum ein. Sehr kleine Blendenöffnungen wie f/22 machen durch Beugung außerdem das gesamte Bild weicher.
So benutzt du es
- Wähle die Sensorgröße deiner Kamera aus.
- Gib Brennweite, Blende und die Entfernung ein, auf die du fokussierst – in Metern oder Fuß.
- Lies ab, wo die Schärfe beginnt und endet, und erfahre die hyperfokale Distanz für Landschaftsaufnahmen.
Datenschutz & Einschränkungen
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Häufige Fragen
Wie bekomme ich einen unscharfen Hintergrund?
Öffne die Blende (eine kleinere f-Zahl), verwende eine längere Brennweite, gehe näher an das Motiv heran und vergrößere den Abstand zwischen Motiv und Hintergrund. Ein größerer Sensor hilft bei gleichem Bildausschnitt ebenfalls.
Was ist die hyperfokale Distanz?
Wenn du auf diese Entfernung fokussierst, erscheint alles von der halben Distanz bis unendlich scharf – damit erreichst du bei einer Landschaft die größtmögliche Schärfentiefe. Mit einem 24-mm-Objektiv bei f/11 an einer Vollformatkamera beträgt sie etwa 1,8 m.
Warum bleibt bei Smartphones so viel scharf?
Ihre winzigen Sensoren verwenden für denselben Bildwinkel sehr kurze Brennweiten. Dadurch entsteht eine große Schärfentiefe. Der Porträtmodus stellt den Hintergrund stattdessen per Software unscharf dar.
Ist die Schärfentiefe gleichmäßig vor und hinter dem Motiv verteilt?
Nein. Bei normalen Entfernungen liegt ungefähr ein Drittel vor dem Motiv und zwei Drittel dahinter. Der Anteil hinter dem Motiv wächst, wenn du weiter entfernte Bereiche fokussierst.
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